Zahnimplantat

Was ist ein Zahnimplantat?

Heute ist es soweit: Sabine bekommt ihr Zahnimplantat. Genauer gesagt werden ihr in der Zahnarztpraxis in Hamburg sogar zwei Implantate gesetzt. Leichtfertig hat sie diese Entscheidung nicht gefällt. Als ihr die Behandlung mit Implantaten vorgestellt wurde, war sie skeptisch. Die Kosten für ein Zahnimplantat erschienen ihr hoch und sie hatte Angst vor Schmerzen durch das Implantat. Jetzt freut sich Sabine auf die Implantation. Ausschlaggebend war nicht nur die Beratung durch ihre auf Zahnimplantate spezialisierte Zahnärztin Frau Dr. Biria. Als sie im Freundeskreis das Stichwort „Zahnimplantat“ fallen ließ, wurde ihr von so vielen positiven Erfahrungen berichtet. Das hat Sabines letzten Zweifel beseitigt.

Es gibt unterschiedliche Gründe, einen natürlichen Zahn durch ein Implantat zu ersetzen.

  • Nichtanlage: Manchmal „vergisst“ der Körper einfach, bestimmte Zähne wachsen zu lassen. Dann können Zahnimplantate die Lücken füllen, bei Bedarf nach kieferorthopädischer Vorbehandlung.
  • Zahnverlust: Manchmal geht ein Zahn mit der Zeit verloren und man lässt an seinen Platz ein Implantat setzen. Mögliche Ursachen sind Karies, Parodontose, Unfall, Krankheiten / Medikamente.

Der Aufbau eines natürlichen Zahns umfasst die sichtbare Zahnkrone und die im Zahnfleisch versteckte Zahnwurzel. Ist die Krone zerstört, aber die Wurzel noch erhalten, kann hier ein sogenannter Stiftzahn verankert werden. Ist auch die Wurzel verloren, gilt ein Zahnimplantat als beste Lösung. Eingesetzt werden kann ein Implantat aus Titan oder ein Implantat aus Keramik.

Die Kosten für Zahnimplantate sind höher als bei Regelversorgung, denn es ist eine besonders hochwertige Methode zum Ersatz fehlender Zähne. Langfristig betrachtet relativiert sich der scheinbare Kostenunterschied aber häufig: Zahnimplantate können ein Leben lang halten. Außerdem belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien, dass Implantate einen enormen Zugewinn an Lebensqualität mit sich bringen. Und Sabine findet: „Unbeschwert lachen, sprechen, essen – das ist unbezahlbar!“.

zahnimplantate

Wie viel kosten Implantate?

Implantate… Was kosten Zahnimplantate eigentlich?“ Diese Frage spukte Sabine lange im Kopf herum. Sie erzählte Ehemann Stefan von der Idee, sich ein Implantat setzen zu lassen. Bei der gemeinsamen Recherche zu „Implantation“ und „Zahnimplantat-Kosten“ im Internet finden sie sogar einen Rechner, der die Kosten für ein Zahnimplantat angibt. Da sind allerdings viele Daten gefragt… „Ist doch Quatsch!“, entfuhr es Stefan irgendwann. „Du hast doch hier in Hamburg einen Zahnarzt, der auf Implantate spezialisiert ist. Frag einfach, was Zahnimplantate kosten würden. Dann bekommst du einen Heil- und Kostenplan. Da sind die Implantat-Kosten ganz genau aufgeschlüsselt.“ Gesagt, getan…

Tatsächlich lässt sich die Frage „Was kostet ein Zahnimplantat?“ beziehungsweise „Wie viel kostet ein Zahnimplantat?“ nicht pauschal beantworten. In der Regel bewegen sich die Kosten für ein Zahnimplantat zwischen circa 1.200 – 2.500 Euro, die Kosten für die Zahnkrone betragen 600-1600 Euro. Die Kosten für einen Stiftzahn statt Zahnimplantate erscheinen im Vergleich günstig. Wird dann aber eine Folgebehandlung erforderlich, relativiert sich die vermeintliche Ersparnis.

Wer wissen möchte, mit welchen Kosten er für Implantat / Implantate und Zahnersatz zu rechnen hat, sollte sich wie Sabine einen Heil- und Kostenplan erstellen lassen. Wie der aussieht, erklärt die KZBV hier.

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Zahnimplantat oder Stiftzahn – wie sind die Kosten?

Die Kosten für ein Zahnimplantat liegen bei Ihrer Zahnärztin Frau Dr. Biria zwischen 1.200 – 2.500 Euro. Hinzu kommen Kosten für die Krone, die beispielsweise wie ein Backenzahn aussieht und auf das Implantat kommt. Hierfür ist mit 800 – 1.600 Euro zu rechnen. Tendenziell sind die Kosten für ein Implantat mit künstlichem Backenzahn niedriger als für einen Schneidezahn. Außerdem sinken die Kosten für Zahnimplantate im Verhältnis, wenn mehrere Zähne nebeneinander fehlen: Sabines Zahnarzt in Hamburg erklärt ihr, dass zwei Implantate auch eine größere Brücke tragen können.

Wer sich mit den Kosten für Implantate beschäftigt, fragt sich vielleicht „Was kostet eigentlich ein Stiftzahn?“. Für Wurzelbehandlung, Stiftaufbau und Krone fallen 850 – 1.300 Euro an. Aber: Voraussetzung ist eine intakte Zahnwurzel.

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Warum kosten Zahnimplantate unterschiedlich viel?

Zahnimplantate kosten bei jedem Patienten unterschiedlich viel. Der Preis für ein Zahnimplantat setzt sich aus verschiedenen Positionen zusammen.

Zahnärztin Frau Dr. Biria erklärt: Was Implantate kosten, hängt davon ab, …

  • ob ein Zahnimplantat oder mehrere Implantate gesetzt werden,
  • welche Art Implantat verwendet wird,
  • welche anderen zahnärztlichen / chirurgischen Materialien benötigt werden,
  • wie umfangreich die zahnärztliche Arbeitsleistung ist und
  • wie groß der Arbeits- / Materialaufwand im Dentallabor bei der Herstellung der Implantat-Aufbauten ist.

Die Kosten für mehrere Implantate sind im Verhältnis zu den Kosten für ein einzelnes Implantat häufig etwas geringer.

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Zahlt die Krankenkasse Zahnimplantat-Kosten?

Die Kosten für ein Implantat muss der Patient nicht allein tragen. Wie bei den Kosten für einen Stiftzahn zahlt die Krankenkasse auch einen Festzuschuss zu den Implantat-Kosten. Dieser beträgt 60 % der Kosten, die bei Regelversorgung anfallen würden: Bei Zahnlücke wäre das eine Zahnbrücke, bei Zahnlosigkeit ein herausnehmbares Gebiss. Er wird nicht dadurch beeinflusst, welche Preise für Zahnimplantate zu zahlen sind. Der restliche Betrag ist der Eigenanteil. Wer regelmäßig sein Bonusheft abstempeln lässt, beispielsweise bei seinem Zahnarzt in Hamburg, kann den Festzuschuss auf bis zu 75 % erhöhen. Auch der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung für Implantate kann lohnenswert sein.

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Wie ist der Ablauf einer Implantation?

Unabhängig davon ob das Implantat einen Schneidezahn oder ob das Implantat einen Backenzahn ersetzt, ist der Ablauf der Implantation gleich.

  1. Vor der eigentlichen Implantation erfolgt die örtliche Betäubung. Auf Wunsch ist alternativ eine Vollnarkose möglich.
  2. Das Zahnfleisch wird an der für das Implantat vorgesehenen Stelle vorbereitet.
  3. Für den fehlenden Backenzahn wird ein Implantat inseriert beziehungsweise für den fehlenden Schneidezahn wird ein Implantat inseriert.
  4. Das Implantat wird für die Einheilzeit mit einer Schutzkappe oder mit temporärem Zahnersatz versehen.

Sie möchten mehr über die Implantation erfahren? Reservieren Sie hier einen unverbindlichen Beratungstermin bei Zahnärztin Frau Dr. Biria!

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Wo lässt sich ein Zahnimplantat setzen?

Implantate setzen – das geht überall im Kiefer. Im Prinzip kann jeder verloren gegangene Zahn durch ein Zahnimplantat ersetzt werden. Je nach Region gibt es allerdings ein paar Besonderheiten zu beachten. Werden beispielsweise im seitlichen Unterkiefer Implantate gesetzt, ist dabei der dort verlaufende Nerv zu berücksichtigen. Werden Implantate im Oberkiefer gesetzt, darf die empfindliche Schleimhaut der Kieferhöhle nicht durchbrochen werden. Sabines Zahnarzt in Hamburg hat ihr erklärt: Um hier ausreichend Knochenvolumen für die Aufnahme des Implantats sicherzustellen, kann bei Bedarf ein sogenannter Kieferaufbau vorgenommen werden. Das verlängert zwar die Dauer der Zahnimplantat-Behandlung, aber macht eine Implantation teilweise erst möglich.

zahnimplantat

Welche Vorteile bietet ein Zahnimplantat?

Wie Sabine bei ihrem Zahnarzt in Hamburg entscheiden sich heutzutage unzählige Patienten auf der ganzen Welt für Implantate, wenn ein Zahn fehlt. Allein in Deutschland werden jedes Jahr über eine Million Implantate gesetzt.

  • Mit einem Implantat wird der natürliche Zahn-Aufbau bestmöglich nachgebildet. Der Aufbau von einem Zahnimplantat umfasst das Implantat selbst als Ersatz für die Wurzel im Zahnfleisch und die darüber sichtbare Implantatkrone.
  • Rund um das Zahnimplantat besteht ein großer Schatz an Erfahrungen. Es gibt eine jahrzehntelange Forschung und die 10-Jahres-Überlebensraten liegen laut Wissenschaftlern bei rund 95 %.
  • Das Setzen vom Implantat erfolgt ohne Schmerzen unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose.
  • Durch Implantate kann ein fehlender Zahn ersetzt werden, ohne wie bei einer Zahnbrücke gesunde Zähne zu beschleifen.
  • Fester Zahnersatz statt herausnehmbarer Prothese – auch das ermöglichen Implantate.
stiftzahn oder zahnimplantat

Stiftzahn oder Implantat – was ist besser?

Viele Menschen denken, dass ein Stiftzahn und eine Zahnimplantation beziehungsweise Zahnersatz auf Implantaten das gleiche ist. Das ist ein Irrtum.

Zahnärztin Frau Dr. Biria erklärt Unterschied von Stiftzahn und Implantat:

  • Wann ist ein Stiftzahn sinnvoll? Wenn vermieden werden soll, den eigenen Zahn zu ziehen. Auch schwer geschädigte Zähne, sogar wenn nur noch die Wurzel übrig ist, lassen sich unter Umständen mittels Zahnstift erhalten.
  • Wann ist ein Implantat sinnvoll? Wenn ein Zahn wirklich nicht gerettet werden kann beziehungsweise schon fehlt. Das Implantat stellt die natürlichste Form von Zahnersatz dar und wird wie ein neuer, echter, gesunder Zahn wahrgenommen.
zahn aufbau

Was ist ein „Aufbau“ für ein Zahn-Implantat?

Bevor ein Implantat einen Zahn ersetzt, wird manchmal ein Aufbau durchgeführt. Knochenaufbau ermöglicht ein Implantat da, wo sonst keines ginge. Denn es gilt: Ob beim Zahnarzt in Hamburg oder anderswo – für die Verankerung von einem Zahn-Implantat ist ein ausreichender Kieferknochen notwendig.

  • Beim Aufbau mittels Knochenanlagerung (60 – 350 Euro) werden Knochenpartikel (eventuell vom gezogenen Zahn) oder Knochenersatzmaterialien in einen Defekt eingebracht.
  • Sinuslift (300 – 1.100 Euro) bedeutet Anheben des Kieferhöhlenbodens durch Einlagerung von Knochenpartikeln / Knochenersatzmaterialien.
  • Eine Knochenverbreiterung (1.000 – 1.500,- Euro) erfolgt durch Einbringen von Knochenpartikeln / Knochenersatzmaterialien in den dafür gespaltenen Kieferknochen.
  • Bei einer Knochenblock-Transplantation (300 – 5.000 Euro) wird ein Stückchen eigener Knochen von einer anderen Körperstelle verwendet.
zahnimplantat erfahrungen

Wie sind die Erfahrungen mit einem Zahnimplantat?

Nicht nur als Zahnarzt in Hamburg wird man immer wieder gefragt: „Wie lange halten Implantate?“. Zum Glück gibt es wissenschaftlich fundierte Erfahrungen zum Thema Zahnimplantat. Antwort gibt beispielsweise die Internetseite der GZFA:

„In Sachen Haltbarkeit weisen Zahnimplantate eine sehr hohe Lebensdauer auf und erfreuen damit langfristig ihre Besitzer, nur ca. 5 % der eingesetzten Implantate werden im Laufe der Zeit funktionsuntüchtig. Bisherige Auswertungen zeigen, dass die künstlichen Zahnwurzeln den echten Zähnen nahezu ebenbürtig sind.“

Zahnimplantate und schlechte Erfahrungen? Die gibt es auch. So kann Rauchen die Einheilung der Implantate stören und schlechte Mundhygiene zu folgeschweren Entzündungen führen.

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Verursacht ein Zahn-Implantat Schmerzen?

Ein Implantat wird ohne Schmerzen unter örtlicher Betäubung gesetzt. Bei Bedarf ist eine Vollnarkose möglich. Nach größeren Eingriffen erhalten Patienten vom Zahnarzt eine Krankschreibung (bis zu 1 Woche).

Weil Schwellungen und Schmerzen nach dem Setzen von einem Zahnimplantat nicht ausgeschlossen sind, hat sich Sabine vorsorglich Kühlpad und Schmerzmittel bereitgelegt. Da bei ihr keine starken Schmerzen infolge der Zahnimplantate auftreten, nimmt sie – in Absprache mit ihrer Zahnärztin Frau Dr. Biria – ihren Alltag schon 1 Tag nach der Implantat-OP langsam wieder auf. Grundsätzlich sollte ein Implantat nach wenigen Tagen beschwerdefrei sein.

zahnimplantate

Haben Zahnimplantate Risiken?

„Haben Zahnimplantate Risiken und Nebenwirkungen?“ Das ist eine der ersten Fragen von Stefan, als seine Frau Sabine von ihrem Plan erzählt. Zahnimplantate… er hat schon mal gehört, dass sich mit einem Implantat ein fehlender Zahn ersetzen lässt. Aber immerhin ist das eine OP.

Stefan hat völlig Recht. Trotz der großartigen Erfolgsbilanz der Zahnimplantate sind Komplikationen im Einzelfall nicht ausgeschlossen. Deshalb hat Sabines Zahnarzt in Hamburg sie ausführlich über alle Risiken aufgeklärt, die bei einer Versorgung mit Zahnimplantat auftreten können. Das können zum einen Komplikationen beim Eingriff selbst sein, wie eine Verletzung von Blutgefäßen. Zum anderen kann es nach der OP zu Komplikationen kommen. Manche Patienten erleiden beispielsweise eine Periimplantitis. Das ist eine Entzündung des Gewebes um das Implantat herum. Als allgemeine Risikofaktoren gelten unter anderem Parodontose, ein schlecht eingestellter Diabetes und bestimmte Medikamente.

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Wie kommt der neue Zahn auf das Implantat?

Von der Entscheidung für ein Implantat bis zum neuen Zahn braucht es ein wenig. Mit dem Setzen der Implantate ist es nicht getan. Nach dem Einsetzen benötigt das Implantat Zeit, um mit dem Kieferknochen zu verwachsen. Erst nach Ablauf dieser Einheilzeit kommt der endgültige Zahnersatz auf das Zahnimplantat.

Sabine werden von ihrem Zahnarzt in Hamburg zwei Implantate gesetzt. Bei ihrem Termin zur „Implantat-Freilegung“ wird das Zahnfleisch punktuell an der Position der Implantate eröffnet. Dann wird der Zahnersatz auf ihnen befestigt. Sitzt während der Einheilung ein provisorischer Zahn auf dem Implantat, ist der Ablauf anders: Dann wird einfach gegen die finale Versorgung ausgetauscht.

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